ETFs: Einfach und günstig in Aktien anlegen

ETFs: Einfach und günstig in Aktien anlegen
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Warum werden ETFs immer beliebter?

Indexfonds, sogenannte ETFs, werden als wichtige Alternative zu Einzelaktien, Anleihen oder aktiv gemanagten Investmentfonds gehandelt – vor allem für Anleger, die langfristig Vermögen aufbauen wollen und nicht täglich mit bangen Blicken den Wert Ihres Depots im Blick behalten wollen.


Was sind eigentlich ETFs?

ETFs (kurz für Exchange Traded Funds) sind passive Fonds, die einen Index wiedergeben. Dies kann beispielsweise der wichtigste Aktienindex Dax sein oder auch der US-Index Dow Jones Industrial Average oder der MSCI World, der als Index wichtige Aktien aus etlichen Industrieländern abbildet.


Die Idee: Der ETF entwickelt sich genauso wie der entsprechende Index – Anleger profitieren davon, ohne dass Sie die Aktien aller Dax-Unternehmen kaufen müssen.


Wichtiger Vorteil dabei: Dank ETFs lässt sich auch schon mit kleinen Beträgen in eine ganze Reihe von Aktienwerten investieren – und so beispielsweise mittels ETF-Sparplan ein Vermögen aufbauen.


Wer beispielsweise Anteile an einem ETF hat, der auch die Aktienwerte von E-Auto-Hersteller Tesla oder Computergigant Apple umfasst, wird über den Indexfonds auch an der Kursentwicklung dieser Aktien teilhaben. Deswegen stehen diese Indexfonds mittlerweile hoch im Kurs, nicht nur bei Kleinanlegern, sondern auch bei digitalen Vermögensverwaltern.


ETFs im Vergleich mit Aktien und Investmentfonds

Gleichzeitig ist das Risiko mit einer Investition in ETFs aber deutlich geringer – weil eben nicht nur auf eine Einzelaktie gesetzt wird. So fällt ein mögliches Kurstief einer Aktie deutlich weniger ins Gewicht, weil der Index eine große Bandbreite unterschiedlicher Firmen und Geschäftsmodellen umfasst.


Anlageexperten sprechen dabei von Diversifikation der Geldanlage, die sich gerade bei einem langfristigen Investment bezahlt macht: Über die Jahre partizipieren Anleger so an der Gesamtentwicklung der Märkte und erzielen mit ETFs eine gute Rendite.


Hinzu kommt: Die Kosten von ETFs sind in der Regel deutlich niedriger als bei Investmentfonds, bei denen Fondsmanager ständig neu bestimmen, welche Werte der Fonds umfasst oder welche Aktien sich in Zukunft gut entwickeln könnten. Die Vergütung der Fondsmanager und die Transaktionskosten machen solche Investmentfonds zu einer sehr teuren Angelegenheit.


Das Problem: “Wenn jedes Jahr zwischen zwei und drei Prozent als Fondskosten anfallen, geht das sehr stark zulasten der Rendite”, wie Thimm Blickensdorf vom digitalen Vermögensverwalter growney betont.


Tipp: am besten langefristig anlegen

Der größte Erfolgsfaktor mit einem ETF Sparplan liegt aber vor allem darin, dass das investierte Geld über die Zeit mehr und mehr werden kann. Denn die historische Kursentwicklung belegt: Wer über die Jahre auf eine breit diversifizierte Kursentwicklung an den internationalen Märkten setzt, ist mit diesem Investment auf jeden Fall erfolgreich.


Vermögen von 100.000 Euro? So geht’s!

Konkret zeigt das ein Rechenbeispiel: Wer ab sofort monatlich 100 Euro in einen Sparplan zum Vermögensaufbau mit ETFs investiert – und das 20 Jahre lang fortsetzt, hat insgesamt eine Summe von 24.000 Euro angelegt.


Durch eine gute Anlagestrategie lässt sich das Geld in dieser Zeit verdoppeln – bei einer Rendite von 6,84 % pro Jahr wird so aus der monatlichen Einzahlung ein Betrag von über 50.000 Euro.


Wer ein Vermögen von 100.000 Euro anstrebt, sollte also monatlich 200 Euro in ETFs anlegen. Bei 6,84 % p.a. ergibt das 100.233 Euro.


Aber ist eine solche Rendite mit ETFs überhaupt realistisch?

“Unsere historischen Daten zeigen, dass sich mit einem optimal zusammengestellten ETF Portfolio eine solche Rendite erzielen lässt – und zwar nach Abzug aller Kosten”, erklärt Blickensdorf von growney.


Das Berliner Unternehmen bietet einen ganz besonderen Service an: eine systematische Investition in ETFs. Die Robo Advisor Technologie ermittelt dabei anhand kurzer Onlinefragen, welche Anlagestrategie am besten zum Anleger und seinen Zielen passt. Das Geld wird dann auf unterschiedliche ETFs verteilt – bei growney werden so bis zu 5.000 Wertpapiere aus mehr als 40 Ländern abgebildet


ETFs

Suche nach dem besten ETF?

Damit entfällt für Anleger auch die Entscheidung in der wichtigen Frage “welches ist der beste ETF”. Denn auch die ETF-Auswahl ist für Privatpersonen eine schwierige Aufgabe: Es gibt Tausende Fonds, die ganz unterschiedliche Börsenindizes wiedergeben, daneben gibt es auch etliche ETFs auf Anleihen.


Je nach Ziel des Anlegers ergibt es Sinn, nicht nur auf Aktien-ETFs zu setzen, sondern als defensivere Variante auch Rentenpapiere bei der Geldanlage zu berücksichtigen.


Robo-Advisor als Alternative

Robo Advisor beachten genau solche Punkte – und berücksichtigen außerdem die Kosten, das Marktvolumen und die Ausrichtung, wenn sie für ihre Kunden einen ETF auswählen. Das alles geht online in nur wenigen Minuten.


Zu der Serviceleistung gehört auch, dass regelmäßig überprüft wird, ob die verwendeten Fonds überhaupt noch die besten ETFs für die Anlagestrategie und die finanziellen Ziele der Kunden sind.


Hinzu kommt auch ein regelmäßiges Rebalancing, d.h. je nach Entwicklung der Geldanlage muss ggf. umgeschichtet werden, damit die Idee der Anlagestrategie erhalten bleibt.


Beispiel: Wird zu 70 % in weltweite Aktien-ETFs und zu 30 % in Anleihe-ETFs investiert, so dürften sich schon nach einem Jahr Verschiebungen ergeben, wenn sich Aktien und Anleihen nicht gleich stark entwickeln.


Entwickelt sich der Aktienanteil besser, so ist die Verteilung dann schnell nicht mehr bei 70 zu 30 Prozent, sondern beispielsweise bei 80 zu 20 Prozent. Damit ist das gesamte ETF Portfolio dann plötzlich risikoreicher ausgerichtet als ursprünglich gewünscht.


Genau das behalten Robo Advisor für Ihre Kunden im Blick und stellen das ursprüngliche Risiko-Verhältnis wieder her – ganz automatisch, ohne dass der Anleger sich selbst darum kümmern muss. Genau deswegen sind solche Sparpläne eine attraktive Variante, wenn man mit ETFs investieren will – und zum Beispiel mit 200 Euro monatlich ein Vermögen von 100.000 Euro anstrebt.


Sind mit ETFs Risiken verbunden?

Wie bei jedem Investment gilt dabei natürlich: Die Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Der Wert Ihrer Kapitalanlage kann fallen oder steigen. Durch die Anlage Ihres Vermögens in mehrere ETFs werden mögliche Risiken zwar gestreut, dennoch unterliegen die Strategien weiterhin Risiken. Historische Wertentwicklungen, Simulationen und Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.


Extrem flexible Geldanlage

Ein weiterer Vorteil von ETFs allerdings: Diese Form der Geldanlage ist extrem flexibel. Die Anteile können börsentäglich verkauft werden, die Sparrate lässt sich jederzeit erhöhen, senken oder gar aussetzen. Auch das ist ein wichtiger Grund, warum immer mehr Menschen beim Vermögensaufbau auf ETFs setzen.


Fazit: Die sechs wichtigsten Vorteile für einen ETF-Sparplan

  • Auch mit kleinen Beträgen lässt sich viel erreichen
  • ETFs sind besser als Einzelaktien und Investmentfonds
  • Gute langfristige Renditechancen
  • Diese Geldanlage ist sehr einfach und flexibel
  • Niedrige Kosten
  • Auszahlungen und Änderungen jederzeit möglich
  • Nutzen Sie die Expertise günstiger Robo Advisor


Häufig gestellte Fragen

Den besten ETF gibt es nicht. Bei der ETF Auswahl gibt es viele wichtige Punkte zu beachten. Welche ETFs sich am besten für die Geldanlage eignen, ist deshalb eine schwierige Frage. Am besten überlassen Sie das Experten, die für Sie in mehrere ETF investieren und sich dann auch weiter um Ihr Investment kümmern und das Portfolio regelmäßig überprüfen und ggf. Anpassen.

Nein, ETFs werden börsentäglich an den Märkten gehandelt und können so jederzeit verkauft werden. Das ist sehr flexibel – ganz nach Ihren Bedürfnissen.

Das ist gar kein Problem. Sie können jederzeit auch Sonderzahlungen leisten, damit Sie Ihr Sparziel schneller erreichen. Wenn Sie also Weihnachtsgeld oder eine Prämie bekommen oder einfach am Monatsende etwas Geld übrighaben, können Sie das zusätzlich in ETFs anlegen.

Mit einem ETF Sparplan partizipieren Sie an der weltweiten Entwicklung der Märkte. Das bedeutet, dass der Wert Ihrer Geldanlage schwanken kann. Ihr Vorteil bei einem Sparplan mit einem festen monatlichen Betrag: Wenn die Kurse niedrig sind, bekommen Sie entsprechend mehr ETF-Anteile für Ihr Geld. Das ist für Sie ein Vorteil, wenn die Kurse dann wieder steigen. Experten bezeichnen das als “Cost-Average-Effekt".

Gerade dann ist ein solches Investment eine gute Wahl. Denn Sie können darauf vertrauen, dass Ihr Geld von Profis angelegt und überwacht wird. Sie selbst müssen das nicht regelmäßig im Blick haben oder ständig prüfen, ob die ETFs wirklich zu Ihrer Anlagestrategie passen.

Ja, denn Robo Advisor ermitteln anhand weniger Fragen, welches die passende Anlagestrategie für Sie ist. Dort wird zum Beispiel nach Ihren Erfahrungen und Ihrer Risikobereitschaft gefragt. Für vorsichtige Anleger wird stärker in Anleihen-ETFs investiert, dort ist das Schwankungsrisiko deutlich geringer. Je nach Strategie können diese bis zu 80 Prozent der Geldanlage ausmachen.

Entscheiden Sie sich einfach für ein nachhaltiges Investment. Dann sind Unternehmen ausgeschlossen, die ganz oder überwiegend in fragwürdigen Branchen wie Rüstung, Tabak, Alkohol, Glücksspiel, Pornographie, Gentechnik oder Atomkraft tätig sind. Auch auf Arbeitsbedingungen (Lohnstruktur, Verbot von Kinderarbeit etc.) wird dann geachtet.

Wegen der geringen Kosten werden solche Sparpläne immer wieder empfohlen. Allerdings kommt es drauf an, für welchen Anbieter man sich entscheidet. Der digitale Vermögensverwalter growney wird beispielsweise vom Verbraucherportal Finanztip empfohlen und wurde 2020 in mehreren Robo Advisor Vergleichsstudien sogar Testsieger, etwa beim Handelsblatt, der Wirtschaftswoche oder beim Nachtrichtensender n-tv.