Trends 2018: Diese Anlagemöglichkeiten werden nun interessant

Blog Veröffentlicht am 12. Dezember 2017 ● Martin Antic

Diese Anlagemöglichkeiten werden nun interessant

Um kontinuierlich Gewinne zu erzielen, sollten sich Anleger regelmäßig mit den aktuellen Anlagetrends vertraut machen. Nicht jedem Trend sollte man dabei folgen, doch einige Entscheidungen können sich auszahlen.

Mehr Transparenz und weniger Gebühren bei Fonds

Der Branchenverband BVI hat sich eine freiwillige Selbstkontrolle auferlegt, die für Anleger vorteilhaft ist: Die angebotenen Fonds sollen transparenter werden, die Gebühren für den Handel mit den Fonds sollen limitiert werden. Diese Verbraucherrechte werden im kommenden Jahr in Kraft treten – für einige Anleger dürfte die Investition in Fonds damit bedeutend interessanter werden.

Dazu kommt, dass sich derzeit die Anzeichen mehren, dass in den kommenden Jahren die Zinswende eintrifft und die Zeiten der Niedrigzinsen zuende gehen. Für die Börse könnte dies bedeuten, dass die kommenden Jahre gute Wachstumsraten bieten. Verlassen sollte man sich auf die Zinswende allerdings nicht. Genauso ist es möglich, dass die Weltwirtschaft auch im kommenden Jahr über extrem niedrige Leitzinsen nicht hinauskommt. Dies ist ein Punkt, den jeder Anleger in seiner Finanzplanung für das kommende Jahr berücksichtigen sollte.

Festverzinsliche Wertpapiere als risikoarme Anlage

Vielen Menschen ist es wichtiger, dass ihr Geld sicher angelegt ist, als dass es exorbitant hohe Renditen erbringt. Wem die Sicherheit bei der Anlage besonders wichtig ist, für den sind festverzinsliche Wertpapiere auch im kommenden Jahr die passende Form der Geldanlage. Denn der Zinssatz ist hier festgelegt, womit mit den Gewinnen geplant werden kann. Wertpapiere können vom Staat gekauft werden, aber auch Banken und Unternehmen geben festverzinsliche Wertpapiere heraus; das muss man zu Festverzinslichen Wertpapieren wissen.

Binäre Optionen setzen wenig Vorwissen voraus

In letzter Zeit ist immer wieder die Rede von sogenannten „Binären Optionen“, die auch unter dem Namen „Digitale Optionen“ oder ihrer englischen Bezeichnung „binary options“ von den Brokern gelistet werden. Ihrem Ruf nach sind die Binären Optionen eine ideale Form der Geldanlage für Kleinanleger. Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter dieser Handelsoption?

Binäre Optionen gehören in die Kategorie des Derivat-Handels. Das bedeutet, dass der Kurswert an einen Basiswert geknüpft ist, beispielsweise an die Entwicklung eines Rohstoffpreises oder der Entwicklung einer Währung wie Euro oder Dollar. Je stabiler und wertbeständiger ein Wert ist, desto sicherer sind die Binären Optionen. Deswegen sind die meisten Basiswerte dem US-Markt oder dem europäischen Markt entnommen. Wer sich für Binäre Optionen entscheidet, wird zu Beginn die einfachsten Handelsoptionen dieser Kategorie für sich erproben. Im Wesentlichen entscheidet man sich, ob man auf das Steigen oder das Sinken eines Kurses vertraut und bucht dann die entsprechende Option bei seinem Broker.

Egal für welche Anlagemöglichkeiten sich Kleinanleger entscheiden, die Diversifikation des eigenen Aktiendepots muss immer an erster Stelle stehen. Je riskanter einzelne Anlageformen sind, desto geringer sollte der Anteil des Gesamtkapitals sein, den ein Anleger in ein Feld investiert. Festverzinsliche Wertpapiere bieten geringe Renditen, dafür mehr Sicherheit; umgekehrt ist es beim Handel mit binären Optionen. Einen Mittelweg gehen Anleger im kommenden Jahr mit Fonds, nachdem ein wichtiger Branchenverband hier für fairere Handelsbedingungen aufgrund einer Selbstverpflichtung gesorgt hat.
 

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