Social Trading: Die neue Art der Geldanlage

Blog Veröffentlicht am 4. Februar 2017 ● Martin Antic

Social Trading – die neue Art der Geldanlage

Viele Verbraucher suchen nach Alternativen in der Geldanlage. Nicht unbedingt darum, weil sie ihren Banken nicht mehr trauen und daher ihr Geld nicht mehr auf dem Sparbuch belassen wollen. Es liegt vielmehr an der Zinspolitik, die den Verbrauchern keine andere Wahl lässt, als alternative Anlageformen in Betracht zu ziehen.

In der Regel wird ein gesteigerter Wert auf Sicherheit bei einer Geldanlage gelegt. Beim Sparbuch, dem Tagesgeldkonto und auch dem Festgeldkonto konnte diese Sicherheit gewährt werden. Denn alle drei Anlageformen offenbaren von Anfang an, welche Renditen erwirtschaftet werden können.

Beim Handel mit Wertpapieren, Rohstoffen, Indizes, Devisen oder auch Binären Optionen sieht dies ein wenig anders aus. Zwar stellen diese Geldanlagen eine sehr gute Rendite in Aussicht, die keinesfalls mit den sehr niedrigen Zinsen verglichen werden sollte, die konservative Geldanlagen versprechen. Doch je höher die Rendite ist, umso höher auch das Risiko für einen Verlust. Ein Fakt, der auf keinen Fall ignoriert werden sollte und dazu führt, dass zwar viele Verbraucher von einer modernen Geldanlage träumen, sich jedoch nicht trauen, diese auch in Anspruch zu nehmen.

Hinzu kommt, dass alternative Geldanlagen in der Regel eigenständig gemanagt werden müssen. Dass bedeutet, dass der Anleger auch ein wenig Erfahrung in den Handel mit Wertpapieren, Indizes, Rohstoffen, Devisen oder auch Binären Optionen einfließen lassen muss. Denn ist diese Erfahrung nicht vorhanden, steigt das Risiko für einen Verlust zusätzlich an und die Geldanlage wird zu einer sehr unsicheren Angelegenheit.

Social Trading heißt das Zauberwort

Seit einigen Jahren gibt es die Möglichkeit, dem Wunsch nach einer alternativen Geldanlage auch dann nachzukommen, wenn die Fähigkeiten rund um den Handel beim Anleger nicht ganz so markant ausgeprägt sind. Social Trading heißt hier das Zauberwort, was von einigen Brokern angeboten wird und einen gewissen Spielraum bei der Geldanlage bereithält.

Beim Social Trading handelt es sich um einen neuen Weg, die Finanzmärkte auf rentable Art und Weise zu nutzen. Denn beim Social Trading sind Händler auf der ganzen Welt durch ein Netzwerk miteinander verbunden. Dadurch kann jeder einzelne Anleger von den Erfahrungen der Gruppe profitieren. Wer also beispielsweise wenig Erfahrung beim Handel mit Wertpapieren hat und daher nicht weiß, in welche Papiere er investieren soll, der nutzt das Social Trading, um zu schauen, was andere – erfolgreiche Trader – machen. Deren Trades kann er einfach kopieren oder so anpassen, dass diese dem eigenen Vorhaben entsprechen.

Zudem eignet sich das Social Trading hervorragend für das Erlernen des Handels. Es dient also nicht nur zum Kopieren, sondern zeigt auch Wege für die Erarbeitung einer eigenen Handelsstrategie auf. So kann geschaut werden, wie das eigene Kapital im besten Falle eingesetzt wird, welche Wirkung dies am Markt haben kann und welche Renditen wirklich realistisch sind. Gleichsam wird das Risiko beim Handel gesenkt, da die breite Masse, die durch die Community dargestellt wird, in der Regel effektivere Entscheidungen trifft als eine Einzelperson. Denn beim Social Trading kann nicht nur ein einzelner Anleger kopiert werden. Broker, die dieses Handelsinstrument anbieten, ermitteln auch immer den Durchschnittswert aller Transaktionen und zeigen so auf, wie lohnenswert oder auch riskant der jeweilige Trade sein kann.

Um am Social Trading teilnehmen zu können, wird ein Online Broker benötigt, der dieses Handelsinstrument anbietet. Der bekannteste Anbieter ist aktuell eToro. Hier kann geschaut werden, welche Leistungen bereitgehalten werden, welches Angebot besteht und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Im besten Falle wird vor der Nutzung eines Handelskontos mit Hilfe des kostenlosen Demokontos geübt. Denn auch das Social Trading muss verstanden werden. so ist es wichtig, dass der Blick auf die Handelsplattform nicht für Verwirrung sorgt, all jene handelbaren Werte zur Verfügung stehen, die gehandelt werden sollen und der Service des Brokers den Ansprüchen gerecht wird, die der Anleger daran knüpft.

Alternative zu Social Trading

Wer sich an Social Trading noch nicht rantraut, kann mit Crowdinvesting, oder auch Schwarmfinanzierung genannt, ähnlich gute Zinsen erzielen. Aktuell können wir Ihnen die Anbieter ReaCapital und Zinsbaustein sehr empfehlen, die privaten Anlegern die Möglichkeit bieten, sich deutschlandweit zu attraktiven Zinsen an interessanten Bauprojekten zu beteiligen und so über einen relativ kurzen Anlagezeitraum von 12 bis 36 Monaten in Immobilien zu investieren. Einsteigen kann man bereits ab 500 Euro. Für weitere Informationen einfach auf die nachfolgenden Banner klicken:


 

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