Ist Gold als Anlage 2020 noch aktuell?

Blog Veröffentlicht am 05. Mai 2020 ● Martin Antic


Gold als Anlage

Schon seit der Antike wird Gold als Zahlungsmittel genutzt und ist bis heute ein begehrtes Edelmetall geblieben. Im Gegensatz zum gedruckten Geld ist die verfügbare Menge an Gold begrenzt, welche sich auf der Erde befindet. Wenn weltweit alle Vorkommen komplett erschöpft sind, lässt sich kein neues Gold mehr gewinnen. Basierend auf diesen Faktoren unterliegt Gold nicht der Inflation, die bereits oft zu extremen Einbrüchen bei vielen Geldwährungen geführt hat. Wenn irgendwo auf der Welt ein Staat oder eine Bank bankrott gehen, verlieren das dortige Bargeld oder die dazu gehörigen Aktien fast gänzlich ihren Wert. Dagegen bliebt der relative Wert beim Gold von solchen politischen sowie wirtschaftlichen Ereignissen so gut wie unberührt. Deswegen wird die Investition in das wertvolle Edelmetall als eine langfristig sichere und zukunftsträchtige Maßnahme angesehen.

Gold als krisensichere Währung

Im Verlauf der Geschichte ist es immer wieder zu Krisen gekommen, welche entweder nur ein einziges Land oder die ganze Welt betrafen. Dazu gehört ebenfalls die Corona-Krise, welche im Moment länderübergreifend die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Aufgrund der Beschränkungen zum Ausgang ist die nationale und internationale Wirtschaft in vielen Zweigen lahm gelegt worden. Als Folge kam es zu einem Kursrückgang bei den Aktien und vielen anderen Anlagemodellen. Dadurch haben zahlreiche Anleger einen herben Rückschlag bezüglich ihres Vermögens erleiden müssen. Im Kontrast dazu steigt der Goldpreis, wenn sich die Wirtschaft negativ entwickelt. Deshalb ist Gold eine solide Geldanlage, bei der nicht mit großen Verlusten zu rechnen ist. Zwar unterliegt auch der Goldpreis marktbedingten Schwankungen, aber im Vergleich zu anderen gehandelten Produkten sind diese relativ gering. Generell lässt sich festhalten, dass der Preis von Gold in den letzten Jahrzehnten im Durchschnitt stetig angestiegen ist.

Für unsichere Zeiten vorsorgen

Noch vor kurzer Zeit hätte niemand die katastrophalen Folgen der jetzigen Krise vorhersehen können. Aus diesem Grund spielen krisensichere Anlagestrategien eine extrem wichtige Rolle, um das eigene Vermögen dauerhaft zu beschützen. Ideal ist eine Kombination aus diversen Strategien, um das Risiko zu streuen. Speziell in finanziell unsicheren Zeiten ziehen zahlreiche Investoren ihr Geld von den weltweiten Börsen ab und legen es verstärkt in Gold an. Mit dem Edelmetall bekommt jeder einen physischen Gegenwert für das investierte Geld, welcher sich sogar als reales Zahlungsmittel einsetzen lässt. So können Anleger Goldmünzen verkaufen und kaufen, wie es ihnen beliebt.

Die Zukunftsprognosen für Gold als Anlage

Zwar steigt im Moment der Goldpreis aufgrund der Corona-Krise, aber trotzdem lohnt es sich weiterhin in Gold anzulegen. So erhalten Anleger eine Sicherheit für extreme Situationen und schützen sich vor einer Verschärfung der Krise. Wer ein größeres Depot zu Verfügung hat, für den ist es anzuraten, einen gewissen Prozentsatz an Gold in dieses Depot zu nehmen. Laut Expertenmeinung ist eine Investition von 5-10 % des eigenen Kapitalanlagevermögens in Gold empfehlenswert. Dafür spricht auch die hohe Verfügbarkeit und Flexibilität von Gold als Anlageobjekt. Goldbarren mit einem extrem hohen Feingoldgehalt und gängige Goldmünzen lassen sich bei Bedarf schnell und einfach zu Geld machen. Darüber hinaus spielt auch der Steuervorteil beim Handel mit Gold eine vorteilhafte Rolle. Wer physisches Gold kauft, die Barren oder Münzen nach mindestens einem Jahr erneut verkauft und so einen Gewinn erzielt, muss diesen Betrag nicht versteuern.

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