Short-Verkauf

Ein Short-Verkauf (auch short sale oder Leerverkauf genannt) bezeichnet einen Verkauf von Wertpapieren, Waren oder Währungen an der Börse, die ein Verkäufer noch nicht besitzt und am gleichen Tag (intraday) oder zu einem späteren Zeitpunkt (overnight) wieder zurückkauft. Der Verkäufer leiht sich demnach das zu verkaufende Handelsobjekt und spekuliert darauf, dass der Preis fällt und er es später zu einem günstigeren Preis zurückkaufen kann. Der Verkäufer nimmt dabei die Short-Position ein und der Käufer die Long-Position. Die Differenz zwischen Verkaufs- und Einkaufskurs abzüglich aller Transaktionskosten ist schließlich der Gewinn oder Verlust. Short-Verkäufe können als Kassa- oder Termingeschäft erfolgen. Kurzfristige Geschäfte werden dabei als Kassageschäft verstanden und langfristige Geschäfte als Termingeschäft.

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Foto: © Andrea Damm / PIXELIO