Namensaktie

Bei einer Namensaktie (engl. registered share) wird der Inhaber der Aktie ins Aktienregister der Aktiengesellschaft eingetragen. Neben dem Namen werden auch das Geburtsdatum, die Adresse und die Stückzahl der gehaltenen Aktien des Aktionärs eingetragen. Die Kreditinstitute oder Broker sind verpflichtet, die zum Aktienregister erforderlichen Angaben der Aktiengesellschaft zu übermitteln. Wer nicht im Aktienbuch eingetragen ist, besitzt zwar die Aktien, gilt aber gegenüber der Aktiengesellschaft als nicht stimm- und dividendenberechtigter Aktionär. Die Namensaktie und die damit verbundenen Rechte können durch ein Indossament (Übereignungsvermerk) auf der Rückseite der Aktie an den im Indossament Genannten (Indossatar) übertragen werden. Bei vinkulierten Namensaktien ist die Übertragung der Rechte erst nach Zustimmung der Gesellschaft möglich.

← Zurück zum Börsenlexikon
 
 
 
Foto: © Andrea Damm / PIXELIO