Eigenkapital

Im Gegensatz zum Fremdkapital handelt es sich beim Eigenkapital um jene Mittel, die von den Unternehmungseigentümern zur Unternehmungsfinanzierung aufgebracht oder als Gewinn im Rahmen der wirtschaftlichen Tätigkeit im Unternehmen belassen wurden. Grundsätzlich handelt es sich beim Eigenkapital um eine Residualgröße, die sich durch die Bildung der Differenz von Vermögen und Schulden ergibt. Bei einer Kapitalgesellschaft errechnet sich das Eigenkapital aus dem gezeichneten Kapital, den Kapitalrücklagen, den Gewinnrücklagen, dem Gewinnvortrag bzw. Verlustvortrag sowie dem Jahresüberschuss bzw. Jahresfehlbetrag.

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Foto: © Andrea Damm / PIXELIO